2022-01-19_KSTA_Stadt stoppt Fällungen an der Dhünn

2022-01-19_KSTA_Stadt stoppt Fällungen an der Dhünn

Die Fällungen am Dhünndeich wurden am Dienstag von der Stadtverwaltung gestoppt. Erreicht hat das Benedikt Rees. Der Vertreter der Klimaliste im Stadtrat hatte den Bericht im „Leverkusener Anzeiger“ zum Anlass genommen, einen dringlichen Brief an Oberbürgermeister Uwe Richrath zu schreiben. Rees machte darauf aufmerksam, „dass es sich bei der Dhünn um ein Gebiet handelt, das der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union unterliegt und auf nationaler Ebene als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist“.

2022-01-18_KSTA_Deichverband lässt Hunderte Bäume fällen – die Kollegen der UNB sind bereits vor Ort und lassen die Fällarbeiten stoppen

2022-01-18_KSTA_Deichverband lässt Hunderte Bäume fällen – die Kollegen der UNB sind bereits vor Ort und lassen die Fällarbeiten stoppen

Laut dem Deichhauptmann Heiner Pohlmann sind Teile von Wiesdorf, Küppersteg und Manfort bei der Flut im Juli haarscharf der Katastrophe entkommen, deshalb lässt er jetzt Bäume am Dhünndeich fällen.

2022-01-11_KSTA_LB_Schottergärten sind in der Realität bereits verboten

2022-01-11_KSTA_LB_Schottergärten sind in der Realität bereits verboten

Zu diesem sehr interessanten und aufschlussreichen Artikel über Erich Schulz und sein Engagement im Nabu Leverkusen möchte ich etwas hinzufügen: Schottergärten sollten nicht nur, sie sind laut Landesbauordnung in der Realität bereits verboten – dieses Verbot müsste lediglich konsequent von der Politik umgesetzt werden. Diesen Antrag an den Stadtrat haben die Klimaliste Leverkusen und das Bürgerforum Grünes Leverkusen schon am 7. April 2021 gestellt: „Die städtischen Gremien beschließen, dass die Verwaltung die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW 2018, aktueller Stand) hinsichtlich des § 8, besonders Absatz 1 und 3, umsetzt und kontrolliert sowie gegen Verstöße vorgeht.“

2021-12-24_KSTA_Anwohner erheben Widerspruch gegen Erweiterung der Firma Gierlichs Wellpappe – Quettingen

2021-12-24_KSTA_Anwohner erheben Widerspruch gegen Erweiterung der Firma Gierlichs Wellpappe – Quettingen

2021-12-24_KSTA_Anwohner erheben Widerspruch [dflip id=“3333″][/dflip] runterladen + drucken: Unterschriftenliste Gierlichs Die Firma Gierlichs Wellpappe will ihr Werk in Quettingen erweitern.Unterschriftenliste Gierlichs Bebauungsplan Nr. 256/II „Quettingen – nördlich Herderstraße und westlich Maurinusstraße“ Frist läuft bis 17. Januar Im Amt oder unter ? 0214/406 61 21 kann man sich erklären lassen, wie das mit den Einsprüchen und Widersprüchen…

2021-12-18_KSTA_LEVerkusen – Eine Stadt wird zubetoniert

2021-12-18_KSTA_LEVerkusen – Eine Stadt wird zubetoniert

Leverkusen hat ein besonderes Problem mit den Verkehrsflächen – Freiraum verschwindet

Der Vorrat an Boden, der Quadratmeter für Quadratmeter unter Häusern, Pflaster, Schotter oder Autobahnen verschwindet, ist endlich; die Diskussion um den Klimawandel und die zunehmende Hitze im Sommer in der Stadt haben den Blick auf Freiraum und Versiegelung noch einmal geschärft, denn sie hängen von einander ab.

2021-12-13_KSTA_Ehemaliges Freibad Stadt Leverkusen will Auermühle nach langer Zwangspause bebauen

2021-12-13_KSTA_Ehemaliges Freibad Stadt Leverkusen will Auermühle nach langer Zwangspause bebauen

Altes Konzept
Abgesehen von der unverbindlichen Absichtserklärung in der Ratsvorlage ist noch nichts Konkretes entschieden. Konzepte hat es aber seit 2014 gegeben. Das Klinikum interessiert sich seit jeher für den Schwimmbad-Parkplatz; eine acht-gruppige neue Kita ist quasi gesetzt. Dazu sollten laut der alten Studie etwa auf der Fläche der bis heute vorhandenen Schwimmbecken gebaut werden und weiter zur Dhünn hin ein Landschaftspark angelegt werden. Im Konzept eines Stadtplaners von 2014 hieß das „Wohnen im Park“.

Mehrere Varianten der Bebauung wurden ausgearbeitet, in allen gab es Ein- und Mehrfamilienhäuser. Stadtbekannte Bauinvestoren waren damals an der lukrativen Lage interessiert, es gab aber auch ablehnende Meinungen zur Bebauung der Flussaue. Ein ausgewiesenes Überschwemmungsgebiet ist die Auermühle nicht.

2021-12-09_KSTA_Wohnungen im Regionalplan – BUND befürchtet Versiegelung Kölner Naturschutzgebiete

2021-12-09_KSTA_Wohnungen im Regionalplan – BUND befürchtet Versiegelung Kölner Naturschutzgebiete

Das ist der Regionalrat
Der Regionalrat ist die „politische Vertretung des Regierungsbezirks Köln“, formuliert die
Bezirksregierung. Er hat 42 stimmberechtigte Mitglieder. Sie gehören politischen Parteien
an, deren Besetzung sich am Proporz der jüngsten Kommunalwahl orientiert. Die übrigen
22 beratenden Mitglieder sind Vertreter von Kommunen sowie Naturschutz-,
Gleichstellungs-, Arbeitgeber- oder Arbeitgeberverbänden des Regierungsbezirks. Sie
beschäftigen sich vor allem mit Strukturpolitik, die im Regionalplan ihren Ausdruck findet.
Der Regionalrat hat eine beratende Funktion über alle wichtigen Infrastrukturprojekte zum
Beispiel zu Verkehrsplanung, Flächennutzung, Bau von Sportstätten und Krankenhäusern,
Schul- und Wohnungsbau oder Naturschutz- und Erholungsgebiete. Er beschließt unter
anderem Ausbauprogramme für Landesstraße und Förderungen des Öffentlichen
Personennahverkehrs. (og)