2024-04-12_KSTA_OB Richrath – Fehlende Aufzüge in Leverkusen-Mitte nicht tragbar
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- Zuletzt aktualisiert 13/04/2024
2024-04-12_KSTA_OB Richrath - Fehlende Aufzüge in Leverkusen-Mitte nicht tragbar
2024-04-12_KSTA_OB Richrath_ Fehlende Aufzüge in Leverkusen-Mitte nicht tragbar _ Kölner Stadt-AnzeigerOB Richrath nennt fehlende Aufzüge in Brief an Bahn „nicht tragbar“

Aufzüge zu den Bahnsteigen im Bahnhof Leverkusen Mitte fehlen bis Ende 2024. Copyright: Ralf Krieger
Der Oberbürgermeister macht Druck auf die Deutsche Bahn. Der Bahnhof in Wiesdorf ist für gehbehinderte Menschen praktisch nicht nutzbar.
Richrath hat am Freitag einen Offenen Brief an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für NRW, Werner Lübberink, publik gemacht. Richrath nennt die Situation am Wiesdorfer Bahnhof in dem Schreiben „nicht tragbar“. Leverkusen sei „als prosperierende Industriestadt sind sowohl Arbeitnehmer*innen als auch Unternehmen auf einen gut ausgebauten ÖPNV angewiesen“, so der OB. Dass der Bahnhof seit „nunmehr nahezu 29 Wochen“ wegen der fehlenden Aufzüge „für Menschen, die aufgrund einer Beeinträchtigung auf barrierefreie Zugänge angewiesen sind, nicht mit der Bahn erreichbar“ sei, bezeichnet er als unhaltbaren Zustand für die Pendlerinnen und Pendler.
Außerdem verweist Richrath auf Bayer 04 als international spielenden Fußballclub. Auch mit Blick auf die Gäste aus dem In- und Ausland wehrt der OB sich gegen eine Verzögerung der Inbetriebnahme der Aufzüge um weitere acht Monate. Richrath weiter: „Als Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen appelliere ich daher an die Deutsche Bahn AG, dass diese nicht zumutbare Situation am Bahnhof Leverkusen Mitte schnellstmöglich behoben wird. Sollte aufgrund von Widrigkeiten der Einbau eines Aufzuges nicht kurzfristig zu realisieren sein, bitte ich um alternative Vorschläge.“

