Weit über eine Million Euro verplempert
LESERBRIEF(E)
VON KARL BORN, LEVERKUSEN
Zu „Sieben Jahre Streit über Schloss Morsbroich – Eine Chronologie“ vom 21. Juli Stefanie Schmidt hat im Leverkusener Anzeiger vom 21.7.2023 die trostlose Entwicklung von Museum und Schloss Morsbroich in den letzten sieben Jahren gut dargestellt. Leider konnte man hierzu keine Stellungnahme des Oberbürgermeisters oder des Kulturdezernenten in Ihrer Zeitung finden.
Vom 21.7.2023 bis heute sind für das Museum und Schloss Morsbroich viele tausend Euro sinnlos ohne Nutzen für die Bürger verplempert worden. Seit 2016 – dem Zeitpunkt der unnötigen Erstellung eines teuren Gutachtens durch die KPMG – sind es bis heute weit über eine Million Euro.
Um eine bestmögliche Nutzung von Schloss Morsbroich vornehmen zu können, sollten sofort- durch den Museumsleiter eine Inventur und Beschreibung einschließlich des vermuteten Wertes der Kunstgegenstände und durch einen Bausachverständigen eine ausführliche Beschreibung des Grundstückes und Gebäudes (wie bei einem Kauf) vorgenommen werden.