2023-07-29_KSTA_LB_-Verschattung- nutzen
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- Erstellungsdatum 29/07/2023
- Zuletzt aktualisiert 29/07/2023
2023-07-29_KSTA_LB_-Verschattung- nutzen
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Es muss nicht immer eine teure, stromfressende Klimaanlage oder ein Klimagerät aus dem Baumarkt sein. Zunächst einmal sollte es darum gehen, die Erwärmung der Räume bereits von außen effektiv zu mindern. Das nennt sich „Verschattung“. Die bekommt man etwa mit dem nachträglichen Einbau von Fensterläden, Rollläden oder Jalousien hin. Der Bund beteiligt sich an den Kosten für solche parallel zum Fenster liegenden Sonnenschutzeinrichtungen, wenn sie mindestens 2000 Euro betragen, mit 15 Prozent. Oder man nimmt einen Steuerbonus in Anspruch. Falls aber der Vermieter oder die Hausgemeinschaft eine feste Montage von Rollläden an Fenstern oder Fassade nicht erlaubt: Es gibt außenliegende, halbtransparente Sonnenschutzrollos zum schadenfreien Einklicken in den Fensterrahmen. Diese schützen auch vor Insekten. Eine andere effektive Maßnahme ist ein Deckenventilator, der die natürliche Verdunstungskühlung der Haut verstärkt — ohne die Zeitung vom Tisch zu blasen. Meiner ist geräuschlos, hat den Bruchteil einer Klimaanlage gekostet und verbraucht nur 30 bis 40 Watt. Im Winter kann er die aufsteigende Wärme im Raum besser verteilen, hilft also auch dann beim Energiesparen. Ansonsten gilt: Fassaden- und Dachbegrünung, wo es nur eben geht! Jürgen Kura Köln

