2021-07-26-RP-Leverkusener Deich-Anwohner fürchten nächste Flut
Leverkusen Die Flut hinterlässt Spuren, deutlich sichtbar ist das etwa in Bürrig, wo der Deich nahe der Reuschenberger Mühle durch die Wassermassen schwer beschädigt wurde.
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Die Niederschlagsmengen und Hochwasserpegel haben unmissverständlich gezeigt, dass Leverkusen nicht auf diese schon jetzt gehäuft auftretenden Klimarisiken vorbereitet ist.
Dies gilt auch für weitere Folgen der Klimakatastrophe, insbesondere den Hitzeschutz in den dicht verbauten Quartieren und die fehlende Durchgrünung dort.
Die gesamte Stadtentwicklung muss vollständig auf den Klimaschutz und die Klima- folgen hin neu ausgerichtet werden. Die Wissenschaft liefert dazu klare Fakten und macht gute Vorschläge zur Risikobewältigung in allen Lebensbereichen.
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Leverkusen. Die Stadt will 2019 für 650.000 Euro einen Dhünndeich bauen lassen.
Die meist so lieblich fließende Dhünn birgt Gefahren für Schlebusch-Mitte. Bei einer besonders starken Hochwasserlage werden Teile des Schlebuscher Dorfes vom Kinderheim Haus Nazareth über das St. Elisabeth-Altenheim bis zum Marktplatz überschwemmt. Das Wasser kommt aus Richtung Hummelsheim. Statistisch gesehen kann dies alle 100 Jahre geschehen, melden Experten der Bezirksregierung Köln. Die Stadt will deshalb einen neuen Dhünndeich durch die Technischen Betriebe (TBL) bauen lassen. Eingeplante Kosten: ca. 650.000 Euro.